miércoles, 9 de marzo de 2016

Auf, auf zur Fachkunde:Mittwoch, 09.03.16



Um 09.00 Uhr hatten wir unseren Besuchstermin bei der Fa. RED VERDE (Materiales biológicos para bioconstrucción) in einem Industriegebiet von Málaga.
Sehr freundlich wurden wir vom den Geschäftsführern empfangen. Er begrüsste uns in seinem "Schauraum", der gerade neu eingerichtet wurde. Natürlich wurden als Baumaterialien nur "Bio-Baustoffe" verwendet.





D.h. die verwendeten Putze und Farben entsprachen hohen ökologischen Standards. Im "Schauraum" will der Geschäftsführer seiner Kundschaft ein möglichst breites Spektrum an natürlich belassenen Baustoffen vorstellen. In der vor Ort stattfindenden Präsentation erhielten wir einen ersten, vertieften Einblick in den Baustoff Kork.

Manuel Fischer als stolzer Besitzer einer Schautafel


Dieses lokale Produkt, welches ganz vielfältig verwendet werden kann, z. B. als Wärmedämmstoff oder als Zuschlag für Putze wächst ja hauptsächlich im Süden von Spanien. Deswegen, so wurde uns erklärt, ist dieses Produkt auch für die klimatischen Bedingungen Südspaniens hervorragend geeignet. Anhand von Materialproben erhielten wir einen ersten, auch haptischen, Eindruck des Materials.














Weitergehend lernten wir durch die Präsentation des Geschäftsführer das Nachfolgende:

Interessanterweise wird Kork in Spanien nicht hauptsächlich als expandierter Dämmstoff verkauft und verbaut, wie dies in Deutschland der Fall ist. Kork wird lediglich verschrotet und mit seinem baumeigenen Klebstoff und der Hinzufügung von Dampf zu Plattenmaterial verpresst. Der dadurch vorhandene Lambda-Wert ist zwar nicht so gut wie bei expandiertem Kork, dafür ist jedoch der Energieeinsatz zur Herstellung des Dämmmaterials auch unschlagbar niedrig. Das heißt der Primärenergieinhalt (Abk.: PEI) ist bei dieser Art Dämmstoff sehr niedrig und steht einem relativ hohen Energieeinsparpotential gegenüber. 
Zusätzlich erfuhren wird, dass Kork auch von Seiten des Sommerlichen Wärmeschutzes ganz hervorragende Werte bietet. Das heißt, dass der Dämmstoff Temperaturspitzen durch seine Speicherkapazität ausgleichen kann. Dadurch sorgt er im Sommer für ein ausgeglicheneres Wohnklima in den wärmegedämmten Räumlichkeiten. 

Sehr interessant!!!

Walter Söhner

martes, 8 de marzo de 2016

Was für feuchte Augen! Dienstagabend, 08.03.16

Als abendlichen Höhenpunkt gingen wir gemeinsam zur Aussichtsplattform unterhalb der Burg von Málaga. Wir erwischten einen schönen, wenn auch frischen Abend. Am Aussichtspunkt angekommen erstrahlten die Gesichter der Gruppe in aller Zufriedenheit.



















Ich glaube, ich habe selten eine Gruppe junger Menschen in solch einer Ausgeglichenheit erlebt. Hunderte von Photos wurden gemacht und sofort an die Zuhausegebliebenen verschickt. Das meist benutzte Wort an diesem Abend war sicherlich "cool", oder auch "voll cool", getopt von "geil"....! usw.  Ihr könnt Euch die weiteren Steigerungsstufen sicherlich vorstellen.












Da der Abend so angenehm verlief, die Gruppe so ausgeglichen war, überlegten wir uns, an einem anderen Abend wiederzukommen, um ein kleines Picknick zu veranstalten.


Mit Fug und Recht kann ich sagen: Wir freuten uns schon mal darauf!!









Walter Söhner...........Und jetzt wird´s auf jeden Fall auch Zeit, dass ich mich beim "Medienbeauftragten", bei Ernest Köhl bedanke. Er sorgte immerwährend für die bildliche Konservierung unserer Erlebnisse.

Unser wilder Spätnachmittag am Dienstag, 08.03.16

Unsere Gruppe hat sich schnell eingelebt und sich zu den lokalen Besonderheiten informiert: Schnell hatten sie herausgefunden, dass ganz in der Nähe der "Fundación laboral" eine Go-Kart-Bahn liegt. Also wird dies unser Abschlussprogrammpunkt für diesen Tag! Nicht alle, aber doch der größte Teil der Gruppe wird Teil des Fahrer/Innenlagers.



Besonders spektakulär war die Sache auch deswegen, weil die Kartbahn direkt in der Einflug-Schneise des Flughafens liegt und ständig Flugzeuge in minimaler Höhe über uns einflogen. Das anschließende Gruppenrennen war sehr spannend. Besonders im Gedächtnis blieb mir das fahrerische Können von Marino Russo (typisch italienisch eben!!) und das sehr ambitionierte Herangehen an die Aufgabe seitens von Rebecca!!! Man könnte vielleicht auch sagen: Viel Feind, viel Ehr!!


Die Gruppe war am Ende des Tages jedenfalls sehr zufrieden.










Walter Söhner







Dienstag, 08.03.16




Nach einem kleinen Spaziergang kommen wir zur vereinbarten Zeit bei der Handelskammer der Region Málaga (Cámara de Comercio) an. Wir betreten ein schönes, repräsentatives Gebäude und man erkennt schnell, welche wichtige Rolle die Außenbeziehungen für die Region Andalusien hat. Unsere Gastgeberin erläutert uns die Aufgaben der Handelskammer, ihre geschichtliche Entwicklung  und die Schwerpunkte der Arbeit der Kammer. Wichtig ist hierbei die zunehmende Bedeutung des Tourismus und die Feststellung, dass Málaga in einem Ranking zur Zufriedenheit seiner Bewohner und der Lebensqualität auf einen vorderen Platz in Spanien gewählt wurde. Diesem Ranking stimme ich zu!

 Als zweiten Programmpunkt an diesem Tag besuchten wir die "Fundación Laboral de la Construcción", in einem Vorort von Málaga.











Es handelt sich hierbei um ein Aus-und Weiterbildungs-zentrum im Bereich der baukonstruktiven Berufe. Träger dieser Fortbildungsstätte ist einerseits die Regierung der "Comunidad autónoma de Andalucia" und die Gewerkschaft der Bauarbeiter. Die Ausstattung in materieller Hinsicht ist wirklich vorbildlich. Vergleichend könnte man sagen, dass es sich um Werkstätten und Fortbildungsräumlichkeiten ähnlich der ÜBA in Leonberg und des KomZet in Rutesheim handelt. Auch die didakatische Herangehensweise ist sehr ähnlich zu unserer Ausbildung in B-W organisiert.

 In den Werkstätten arbeiten die teilnehmenden Personen, aus verschiedenen Berufen, an einem "Mini-Objekt". Sie bekommen berufeübergreifende Aufgabenstellungen, z.B. Installation einer thermischen Solaranlage und müssen dann in ihrem jeweiligen Berufsfeld diese Aufgabe abarbeiten und vor allem auch das Folge-oder Nebengewerk im Auge behalten und mit diesem Zusammenarbeiten.Sehr praxisorientiert wird somit die "Schnittstellen-Problematik" verschiedener Berufe thematisiert.









 Als sehr hilfreich kann dieser Besuch auch deswegen bezeichnet werden, weil ich von der Geschäftsleitung des Zentrums den Hinweis erhielt, dass ihre Homepage auch ein mehrsprachiges Bildwörterbuch im Bereich der Bautechnik
enthält; mit diesem kann ich in der Folgezeit in Deutschland
besser in den "Spanierklassen" unterrichten.
Alles in Allem: Ein sehr interessanter Besuch!!

Walter Söhner








lunes, 7 de marzo de 2016

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit!

Nach unserem Tagesprogramm haben wir uns erst mal zu einer deutschen "spanischen" Siesta, in unsere Unterkunft zurückgezogen. Danach trafen wir uns erstmals zu der verabredeten Unterrichtseinheit. Dies wurde einige Male wiederholt. Wir wählten zwar einigermaßen ungewöhnliche Orte zum Lernen aus; nichtsdestotrotz war die Gruppe aufmerksam und interessiert bei der Sache............! Also Respekt und "Hut ab" vor Euch.















Und ganz basisdemokratisch konnten die Schüler ihre Lokalität zum Lernen auch selbst wählen.



Walter Söhner

Montag, 07.03.16

Zu normalen Leonberger Zeiten treffen wir uns vor unserer Unterkunft, um zur Schule zu laufen. Mehr oder weniger funktioniert´s?! Leider kommen wir gerade am ersten Tag leicht verspätet (Huch - peinlich!!) nach unserem Fußmarsch durch Málaga an unserer Partnerschule an . Im großen Versammlungraum werden wir vom Schulleiter des Institutes, von Hrn. Fernando Rosas, sehr freundlich begrüßt. Außerdem treffen wir unsere Partnerkollegen samt -gruppe. Schüler unserer Partnergruppe erläutern uns im Nachgang das spanische bzw. andalusische Bildungssystem anhand einer entsprechenden Präsentation. Dieses Herangehen durch
meinen Partnerkollegen Ignacio Ruiz de la Muela ist pädagogisch sehr hervorzuheben.













Nach der folgenden Diskussion machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Programm-punkt:
Gegen 11:00 Uhr treffen wir im Museum Jorge Rando den Deutschen Konsul, Herrn Peter Eck.
Er empfängt und begrüßt uns zusammen mit der Direktorin des Museums, Fr. Vanesa Díez. Herr Konsul Eck stellt in den Mittelpunkt seiner Ansprache die Bedeutung der Europäischen Zusammenarbeit, die auch in solchen niederschwelligen Projekten zum Ausdruck kommt und deswegen gefördert werden sollte.  Fr. Vanesa Díez
erläutert uns die Bedeutung des Museums-Stifters, des Künstlers Jorge Rando und seine Beziehung zum deutschen Künstler Ernst Barlach.
Im Anschluss erhalten wir eine wunderschön ausführliche Führung durch die Ausstellung.



Walter Söhner


domingo, 6 de marzo de 2016

Ankommen im warmen Süden

Hurra, wir kommen zum 2. Mal!!
Dieses Jahr hat´s funktioniert; wir konnten unsere Ausbildungs- und Unterrichtspläne so aufeinander abstimmen, dass ein insgesamt 14-tägiger Besuch in Málaga möglich wurde. Tilo und ich reisten mit einer Gruppe von 15 Auszubildenden nach Málaga an. Die Teilnehmer unserer Gruppe hatten sich dieses Jahr über ein Motivationsschreiben und eine Empfehlung des/der Klassenlehrer/Innen für die Teilnahme am Austausch qualifiziert. Außerdem waren Rebecca Bischoff, Alvaro Custardoy Torres und Francisco Arjona Amo Teilnehmer am Austausch. Rebecca hat Kunstgeschichte und Spanisch studiert und absolviert zur Zeit ihre Ausbildung am BSZ Leonberg in der Schulart "Ausbaubachelor". Alvaro und Francisco sind über das Anwerbeprogramm "Mobi-Pro" vor nunmehr beinahe 3 Jahren nach Deutschland gekommen und befinden sich im 3. Ausbildungsjahr der Ausbildung zum Stuckateur. Diese drei waren unsere Dolmetscher und "Berufsbotschafter" während des Austauschs.Unsere Unterkunft lag wunderschön zentral im Stadtzentrum von Málaga. Zu meinem Leidwesen war ich selbst im 1. Stockwerk der Residenz untergebracht?! Anhand des Fassadenbildes kann man die Problematik, die sich ergeben hatte deutlich erkennen: Unten ist´s kalt und oben, zum Glück, wärmer!! Warum erwähne ich das?? Weil´s in der ersten Woche ziemlich kühl und andauernd zugig war.




Aber die Lage der Unterkunft war einfach Spitze!!!

Walter Söhner